Hintergrund

Das Thema Evaluation hat in den vergangenen Jahren einen wachsenden Stellenwert (nicht nur) in Deutschland erfahren. Vor dem Hintergrund begrenzter finanzieller Ressourcen ist insbesondere im Bereich öffentlicher Investitionen, darüber hinaus aber auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen eine verstärkte Forderung nach wissenschaftlich gestützten Verfahren zur Überprüfung von Effektivität und Effizienz der verwendeten Mittel zu beobachten. Evaluation als besondere Form angewandter Sozialwissenschaft wird dabei in zunehmendem Maße als Analyseinstrument und Entscheidungshilfe nachgefragt und angewendet.

So ist die Evaluation mittlerweile fest integrierter Bestandteil bei einer Vielzahl von Entscheidungs- und Planungsprozessen in einer Reihe politisch-administrativer Bereiche, vom Bildungs- und Sozialwesen über die Wirtschaftsförderung bis hin zur Technologie- und Innovationspolitik. Gleichzeitig tritt im privaten Dienstleistungssektor mit der zunehmenden Verbreitung von Konzepten der Qualitätssicherung ein weiteres breit gefächertes Anwendungsfeld für Evaluationskompetenzen zutage. Charakteristisch für diese Entwicklung ist neben einer allgemein gestiegenen quantitativen Nachfrage nach Evaluationen auch ein gestiegener Anspruch an deren Qualität und Leistungsfähigkeit. Einem zu beobachtenden Bedarf an entsprechend ausgebildeten Evaluationsfachkräften steht jedoch bislang ein eklatantes Defizit adäquater Ausbildungsmöglichkeiten gegenüber.

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A K T U E L L E S

Studierende des Masterstudiengangs Evaluation zu Gast im Bundeskanzleramt

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Nachwuchspreis der DeGEval ging auch 2017 an eine Absolventin des Master of Evaluation
Kerstin Wilhelm (Kohorte VIII) gewinnt den diesjährigen Nachwuchspreis der DeGEval für ihre Masterarbeit mit dem Thema "Wie nutzen die Ministerien des Saarlandes Evaluation zur Politiksteuerung?"
Artikel Online Campus

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Leitung des Studiengangs
Prof. Dr. Reinhard Stockmann
Prof. Dr. Dieter Filsinger

Studiengangskoordination
Sandra Schopper, M.A.